…ist eine internationale Hilfsorganisation deutscher Gründer in Paraguay, die 30 Jahre NGO Erfahrung mit vielen eigenen Projekten in Paraguay und anderen Ländern Südamerikas haben.
Zu ihren Realisationen gehören gemeinnützige medizinische Hilfsprojekte mit eigenen Krankenstationen, Umweltschutz und Wasserschutzprojekte, dem Tropenwaldschutz-, Sozial- und Bildungsprojekten.
Der Betrieb eigener Krankenhäuser und Ambulatorien in Peru, Mexico und Paraguay, war dabei ebenso herausfordernd wie erfolgreich, weil hunderttausende von Menschen kostenlos behandelt werden konnten. Diverse Sozial- und Ethnien Projekte gehören ebenso zur Historie wie die aktuellen Bemühungen in Umweltschutz und Klimaprojekten und das Einbinden der Bevölkerung.
Lag der Fokus der Vergangenheit primär auf Medizin- und Sozialprojekten, so liegt er heute, angepasst an die global drängenden Herausforderungen, in der Verknüpfung von Humanprojekten mit dem Biodiversitäts- und Klimaschutz.
Auf eigenen 20.000 Ha großen unberührten Primärwäldern gelingt uns bereits seit 30 Jahren aktiver Tropenwaldschutz in Paraguay. Mit der Entschlossenheit diese Flächen in ihrer Unberührtheit dem Planeten zu erhalten und dafür optimal zu sichern, wurde in einem gemeinsamen Grossprojekt mit unserem Partner Dr. Martin Vorderwülbecke entschieden, die CO2-Zertifizierung für diese Flächen international zu legalisieren.
Mit diesem räumlich ambitionierten Projekt schützen wir in einem ersten Schritt vorerst 100.000 Hektar. Dieses Klima- und Artenschutzprojekt leistet damit einen bedeutenden Beitrag für den Naturschutz.
Das strategische Konzept sieht das gezielte und sukzessive Einbinden der lokalen Landbevölkerung und indigener Gruppen vor. Damit werden Lebensgrundlagen für Gemeinschaften geschaffen und die Flächen werden nachhaltig zu selbsttragenden Systemen mit Rangern, Verwaltern und Arbeitern für die Pflege und andere Schutzaufgaben.
Auch die Umweltprojekte von Starland Aid generieren neue Arbeitsplätze und werden zudem, wo immer sinnvoll und möglich, mit Bildungsprojekten gekoppelt. So wurden in vergangenen Projekten immer wieder Stipendien vergeben und Urwald- und Dorfschulen für bildungsferne Bevölkerungsschichten errichtet. Dieses Konzept wollen wir mit den aktuellen Projekten fortführen.
Bei allen Aktivitäten und Bemühungen steht die Prämisse – Hilfe zur Selbsthilfe – im Vordergrund. Die Projekte von Starland wollen einen Humanismus fördern, der auf die Selbstermächtigung des Individuums angelegt ist und die Selbstorganisation von Gemeinschaften nachhaltig fördert. Wir geben keine Almosen und machen keine Besitzübertragungen, denn das hat sich in der Vergangenheit nicht als effizient erwiesen. Wir unterstützen vielmehr die Bewusstwerdung und die Selbstverantwortung zum Wohle der Menschen und ihrer Lebensumfelder. Wir nennen das Self-Empowerment, weil wir davon überzeugt sind, dass die Kräfte, die wir gesellschaftlich wecken können, in der Selbsterfahrung des Individuums liegen und dort aktiviert werden müssen. Durch Bildung und das Eröffnen neuer Perspektiven setzen wir soziale Entwicklungsprozesse in Gang, die auf eine optimierte Selbstorganisation abzielen.
In den letzten Corona-Pandemie-Jahren war wegen der starken Isolationsanordnungen der Regierungen die Arbeit von Starland sehr erschwert.
Dennoch wurden Projekte, die schon im Dezember 2019 in Asuncion dem damaligen Gesundheitsminister Dr. Julio Mazzoleni, dem Obersten Richter des Corte Suprema Dr. Rafael Monzon und auch dem Geschäftsführer des größten Indigenen-Dachverbandes vorgestellt und vorbereitet wurden, weiterentwickelt.


